Die Autoschlange reichte bis hinter das
Bad Homburger Kreuz zurück. Die Ein- satzkräfte waren stundenlang
beschäf-tigt, die Unfallfahrzeuge von der Auto-bahn zu räumen
sowie ausgelaufenes Öl und Benzin zu entfernen. Die Feuerwehr sprach
von einer „Riesensauerei" auf den verschmutzten Fahrstreifen.
Bis 16.30 Uhr dauerten die Aufräumarbeit-
en.
Die Einsatzleitstelle sprach von einem glimpflichen Ausgang der Unfallserie.
Hätte sich die Massenkarambolage an einem Wochentag ereignet, wären
sehr wahrscheinlich Lastwagen beteiligt und die Folgen schlimmer gewesen,
hieß es. Nach Angaben des Deutschen Wetter-dienstes herrschte
Windstärke 8 bis 9, Der Streckenabschnitt der A 5, auf der der
Unfall passierte, ist zudem nicht von Bäumen oder einem anderen
Wind-schutz umgeben. Es habe schon lange Zeit keinen Sturm mehr gegeben,
meinte der Meteorologe vom Dienst. Manche |
|
| |
 |
|
Massenhafte
Blechschäden |
|
 |
|
|
|
Zeit keinen Sturm mehr gegeben, meinte
der Meteorologe vom Dienst. Manche Autofahrer müssten sich womöglich
erst wieder an solche herbstlichen Windver-
hältnisse gewöhnen.
Auch die Abschleppunternehmen hatten einen Großeinsatz. Viele
Fahrzeuge wie- sen erhebliche Blechschäden auf und mussten abtransportiert
werden. Die Halter waren gezwungen, anderweitig ihr Fahrtziel zu erreichen.
Massenhafte Blechschäden waren die Folge der Massenkarambolage
auf der A 5 am Sonntag Nachmittag. |